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Summertime!

Diese Impfung solltest du nicht vergessen

Die Temperaturen steigen und die Sonne lockt Jung und Alt nach draußen. Egal, ob mit Freunden im Park oder beim Biken im Umland – gehörst du auch zu denen, die im Sommer nichts mehr drin hält? Neben unvergesslichen Erinnerungen und entspannten Momenten birgt die Freiluft-Saison jedoch auch ein gewisses gesundheitliches Risiko, das oft unterschätzt wird: Bereits die kleinste Verletzung kann dazu führen, dass du dich mit Tetanus infizierst. Warum du diese Gefahr nicht unterschätzen solltest und was du zu deinem Schutz tun kannst, erfährst du hier.

Es kann ganz schnell gehen, eine kurze Unachtsamkeit beim Wandern oder beim ausgelassenen Feiern auf dem Festival und du hast dir eine kleine Verletzung am Knie oder eine Schnittwunde an der Hand zugefügt. Was zunächst nur eine Lappalie zu sein scheint, birgt jedoch eine viel größere Gefahr, nämlich die einer Tetanus-Infektion.

Was ist Tetanus?

Die Infektionskrankheit Tetanus – landläufig auch unter dem Namen Wundstarrkrampf bekannt – wird durch das anaerobe Bakterium Clostridium tetani verursacht. Dieses Bakterium ist in der Erde weitverbreitet und kann schon durch kleine Wunden in den Körper gelangen. Besonders bei Outdoor-Aktivitäten besteht die Gefahr, sich durch eine Verletzung zu infizieren. Ein Kratzer beim Wandern, eine Schürfwunde beim Mountainbiking oder ein Hautriss beim Campen – all das kann ausreichen, um sich mit Tetanus zu infizieren. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht vor allem dann, wenn die Wunde verunreinigt wird.

Schon die kleinste Wunde kann zu einer Tetanuserkrankung führen. (AdobeStock)

So läuft eine Tetanus-Infektion ab

Im Körper setzt das Bakterium Toxine frei, die schmerzhafte Muskelkrämpfe verursachen. Diese können in der Nähe der Wunde auftreten, aber auch größere Muskelgruppen, wie Nacken- und Rückenmuskeln und die Gesichts- und Kiefermuskulatur, betreffen. Diese typische Muskelverkrampfung gab dem Wundstarrkrampf seinen Namen.

Im Gesichtsbereich können die Muskelkrämpfe zu einem scheinbar dauerhaften Grinsen führen, dem für Tetanus typischen „Teufelsgrinsen“. Wenn die Muskelkrämpfe zu Atemnot führen, wird die Erkrankung lebensbedrohlich. Deshalb müssen Tetanus-Patienten in der Regel im Krankenhaus intensivmedizinisch betreut werden, um ein Versagen der Atmung zu verhindern. Laut Robert Koch-Institut sterben trotz moderner Behandlungsmöglichkeiten auch heute noch 10 bis 20 Prozent der Tetanus-Betroffenen. Unbehandelt führt eine Tetanus-Infektion quasi immer zum Tod – umso wichtiger ist es, dass du dich vor einer Infektion und den Folgen schützt.

Wie kannst du dich vor Wundstarrkrampf schützen?

Tatsächlich kann eine Impfung eine Tetanuserkrankung verhindern. Die meisten Menschen werden in Deutschland im Rahmen der Grundimmunisierung bereits im Kleinkindalter gegen Tetanus geimpft. Dieser Schutz hält jedoch nicht lebenslang an: Laut Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist im Erwachsenenalter eine Auffrischimpfung alle 10 Jahre fällig, damit der Schutz weiterhin bestehen bleibt. Ist der Impfstatus nicht ganz geklärt, wird im Falle einer größeren Verletzung, die ärztlich behandelt werden muss, vorsorglich geimpft, um eine Tetanus-Infektion zu verhindern.

Tipp

Auf Reisen ist das Risiko, dass du dich verletzt und mit Tetanus infizieren kannst, oft höher. Vor Reiseantritt solltest du deshalb gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt prüfen, ob dein Impfschutz noch aktuell ist.

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